Nachwuchsgruppe Europäische Zivilgesellschaft

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Projektthemen der 2. Kohorte

Running for Europe - Aktive Zivilgesellschaft: Förderung europäischer Integration?
   
Europäische Union und Global Health: Ein weiteres Babel für die Europäische Zivilgesellschaft?
   
Interregionalismus, Dritter Sektor und neue Governancekonzepte
   
Gemeinnützige Organisationen in neuen Governance-Arenen


Projektthemen der 1. Kohorte

Die Integration zivilgesellschaftlicher Akteure aus den postsozialistischen Beitrittsländern in Entscheidungsfindungsverfahren der Europäischen Union
 
Das soziale Engagement von Unternehmen in Polen
   
Die EU und die organisierte Zivilgesellschaft in den Visegrád-Staaten
   
Eine Europäisierung des Dritten Sektors? Ungarische und deutsche Jugendhilfeorganisationen und ihre Auseinandersetzung mit EU-Politik


„Running for Europe - Aktive Zivilgesellschaft: Förderung europäischer Integration?“

(Arbeitstitel)

Das Dissertationsvorhaben wird von  Freya Elisa Brune bearbeitet. Die Europäische Union als Staat sui generis, hat mit vielfältiger Kritik seine demokratische Legitimation betreffend zu kämpfen. Um diesen Defiziten entgegenzuwirken gibt es Bestrebungen die Bürger der Union näher zusammenzubringen und ihnen ein besseres Verständnis der EU und ihrer Institutionen zu vermitteln Dazu wurden in den vergangen Jahren vermehrt Projekte zivilgesellschaftlicher Organisationen ins Leben gerufen und durch EU-Mittel gefördert.

Zudem ist weltweit eine Individualisierung der Gesellschaft zu beobachten. Durch hohe Mobilität, eine zunehmende enthnische Vielfalt innerhalb von Nationalstaaten, und einen dadurch hervorgerufenen Rückgang an Vertrauen in seine Mitmenschen, neigt der Mensch zu einer Abkapselung. Gruppen- und Netzwerkbildung können diesem Trend entgegenwirken. Wie verschiedene Theorien des Sozialkapitals erläutern, kann hierdurch nicht nur der Profit der Individuen, sondern ebenso der Institutionen und des Staates im Ganzen gefördert werden.


Im Zentrum der Dissertation steht die Fragestellung, inwieweit die von der EU vorgestellten Programme eine Förderung von Sozialkapital und damit einen Abbau des Demokratiedefizits leisten können. Zusätzlich soll anhand von Beispielprojekten unter dem EU Programm „Europe for Citizens“, und quantitativen sowie qualitativen Befragungen der Projektteilnehmer und Organisatoren, herausgearbeitet werden, zu welchem Grad diese Projekte den Anforderungen der EU gerecht werden und die o.g. Ziele erreicht werden können.

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„Europäische Union und Global Health: ein weiteres Babel für die Europäische Zivilgesellschaft?“

(Arbeitstitel)

Das Dissertationsvorhaben von  Alexia Duten hinterfragt die Stellung und das Agenda Setting Potential der Europäischen Zivilgesellschaftsorganisationen zu der Frage der „Global Health“. Globale Gesundheitsprobleme, eine Folge der internationalen Vernetzung der Gesellschaften, müssen von globalen Playern wie der EU berücksichtigt werden; sie umfassen die Verbreitung tropischer oder unbekannter Krankheiten aber auch Schwächen, die von einer industriellen, „westlichen“ Lebensart erzeugt werden (z.B. Diabetes, Lungenkrebs, etc.). Die Arbeit stellt u.a. folgende Fragen: Wie kommt ein globales Thema auf die europäische Agenda? Welche Rolle spielen dabei zivilgesellschaftliche Organisationen (NGOs)? Welche Beziehungen etablieren sich zwischen den unterschiedlichen Akteuren der EU? Ist, dank anderen vergleichbaren Politikfelder, wie z.B. der Umweltpolitik, ein Vorgehensmuster zu erkennen?

Mit dem Ziel die Bereitschaft der Zivilgesellschaftliche Organisationen zu analysieren, das globale Thema auf die Europäische Agenda zu setzen, werden die Methoden der Kooperation der verschiedenen Akteure , sowie das Zusammenkommen der NGOs und deren Auftreten auf der europäische Bühne gemessen. Um dieses Ziel zu erreichen, werden Experteninterviews geführt: sowohl mit Vertretern der Zivilgesellschaft als auch mit Akteuren der EU Ebene, wie z.B. Europäische Commission, Ministerrat und Europäisches Parlament. Die verschiedenen Akteure haben sehr unterschiedliche Beziehungen zu den NGOs und deren Lobbyarbeit. Davon hängt u.a. ab, auf welche Weise das Thema „Global Health” auf der EU Agenda auftaucht und welche institutionellen bzw. gesetzgebenden Folgen es in sich trägt.


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„Interregionalismus, Dritter Sektor und neue Governancekonzepte“

(Arbeitstitel)

Der Einfluss interregionaler Stiftungen auf Governance ist gegenwärtig noch ein wenig erforschtes Gebiet. Das gilt umgekehrt auch für das Aufkommen des New Regionalism und dessen Auswirkungen auf den Dritten Sektor. Auch wenn es ein akademisches und praktisches Interesse an den Interaktionen von Governancestrukturen und Zivilgesellschaft auf interregionaler Ebene gibt, so findet sich kaum theoretische Literatur zu dieser Frage. Hier setzt das Dissertationsprojekt von  Jenny Lind Elmaco an. Die praktische Relevanz der Thematik ergibt sich durch die Bedeutung der Beziehung zwischen Zivilgesellschaft und neuen Governanceformen für die Bildung von effizienten demokratischen Institutionen. Aber welchen Einfluss hat ein transnational operierender Non Profit Sektor auf Governance? Die Antwort auf diese wichtige Frage bleibt die NGO Literatur schuldig, und somit mangelt es auch an praktischen Ratschlägen für die Gestaltung und Implementierung von demokratischen Instrumenten, die bestehende interregionale Netzwerke berücksichtigen.

Die zentrale Forschungsfrage lautet: Wie schaffen, verändern oder beeinflussen interregionale Netzwerke in Form von Stiftungen neue Formen der Governance im Kontext der europäischen Außenbeziehungen? Zur Beantwortung sollen bestehende Analyseinstrumente ausgebaut werden, um ein tieferes Verständnis von Zivilgesellschaft und Multilevel Governance zu ermöglichen.

Auf dieser Basis sollen folgende Fragen beantwortet werden:
Sind interregionale Stiftungen innovative Akteure der europäischen Gesellschaft die den politischen und gesellschaftlichen Wandel beeinflussen?
Welche Rolle spielen sie im politischen und sozialen Gefüge der EU?
Welche Chancen und Risiken ergeben sich aus ihrer Einbindung in neue Governancestrukturen?

Für eine detaillierte Untersuchung bietet sich eine Fallstudie an. Diese wird grundlegende Informationen über die Asia Europe Foundation ebenso wie Untersuchungen und Interviews in der Stiftungszentrale und dem Amt für auswärtige Beziehungen der EU umfassen. Dazu werden auch diverse Dokumente qualitativ ausgewertet.


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„Gemeinnützige Organisationen in neuen Governance-Arenen “

(Arbeitstitel; Stand: Mai 2009)

Das Promotionsvorhaben von  Christoph Golbeck untersucht die Rolle gemeinnütziger Organisationen in neuen Governance Arenen. Im Mittelpunkt der Untersuchung steht die gegenwärtige Diskussion zu sozialen Dienstleistungen von allgemeinem Interesse (DAI; SSGI).

Gemeinnützige Organisationen (Nonprofit Organisationen, NPOs) erleben unter dem Einfluss der Europäisierung einen erheblichen Bedeutungszugewinn. Sie werden auf nahezu allen politischen Ebenen in die staatliche Dienstleistungserstellung eingebunden. Das trifft auf den kommunalen Bereich, insbesondere auf den Welfare Mix im Sinne von Adalbert Evers (2004) als zentrales Aktionszentrum von NPOs zu. Aber auch die EU erhofft sich durch die verstärkte Einbindung des Dritten Sektors Vorteile, bspw. eine Effizienzsteigerung europäischen Regierens. Die tatsächliche Rolle gemeinnütziger Organisationen in den Arenen europäischer Multilevel Governance ist bisher jedoch kaum erforscht.

Hier setzt das Forschungsprojekt von Christoph Golbeck an. Es wird empirisch fundierte Auskunft über die Natur der Einbindung von NPOs in neuartige Governance-Arrangements geben. Die folgenden Fragen stehen im Vordergrund der Erhebung: In welcher Weise trägt die Einbeziehung zivilgesellschaftlicher Akteure zur Effektivitäts- und Effizienzsteigerung europäischer Multilevel Governance bei? Welchen Einfluss hat die Ökonomisierung von Sozialpolitik auf das Selbstverständnis, insbesondere die gemeinnützige Identität von NPOs? Wie begreifen NPOs Ihre (neue Brüsseler) Rolle als Politikgestalter? Wie verändern sich Quantität und Qualität sozialstaatlicher Angebote angesichts der zunehmenden Einbindung nicht-staatlicher und nicht gewählter Akteure in die Politikerstellung?

Die Untersuchung wird in Form teilstrukturierter Experteninterviews auf der Makroebene durchgeführt, wobei ein spezieller Fokus auf der Datenerhebung in Brüsseler Expertenkreisen liegt. Die Studie ist als Vergleich zwischen NPOs in Deutschland und England angelegt.


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„Die Integration zivilgesellschaftlicher Akteure aus den postsozialistischen Beitrittsländern in Entscheidungsfindungsverfahren der Europäischen Union“

(Arbeitstitel)

Dieses Thema wird von  Kristina Charrad bearbeitet. Betrachtet man die Entwicklungsgeschichte der europäischen Verbände, so sieht man, dass die Gründung und Vertiefung der EG/EU von einem deutlichen Wachstum der Interessenorganisationen auf der europäischen Ebene begleitet wurde. Es stellen sich nun die Fragen, ob sich dieser Prozess auch nach der Osterweiterung der Union fortsetzt und wie sich zivilgesellschaftliche Akteure aus den neuen Mitgliedsländern in die komplexen Strukturen der Entscheidungsfindung einbringen. Grundsätzlich lassen sich zwei Formen des Austausches zwischen der Europäischen Ebene und den Akteuren der Zivilgesellschaft ausmachen, nämlich erstens der so genannte soziale Dialog und zweitens der zivile Dialog. In den sozialen Dialog sind hauptsächlich die Sozialpartner, Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände, aber auch andere Organisationen wie Verbraucherverbände oder nationale NGO-Zentren, einbezogen. Beim zivilen Dialog handelt es sich um einen Austausch mit Vertretern der so genannten organisierten Zivilgesellschaft in Brüssel. Die Dissertation will nun untersuchen, wie sich der Kreis der zivilgesellschaftlichen Akteure durch Beitritt neuer Länder erweitert, welche Verfahren die neuen Akteure wählen, um ihre Interessenvertretung effizient und effektiv zu gestalten und welche Themen („Issues“) von ihnen vertreten werden.

Damit lässt sich das Promotionsvorhaben im breiten Spektrum der Europaforschung verorten. Schnittstellen weist es insbesondere mit der Zivilgesellschaftsforschung, der Demokratietheorie und zur Forschung zum Lobbying in demokratisch organisierten Gesellschaften auf. Als Methode wird das teilstandardisierte Interviews mit Vertretern der neuen Mitgliedsländer auf Europäischen Ebene angewendet. Befragt werden dabei vor allem die Mitglieder des Wirtschafts- und Sozialausschusses, aber auch andere Vertreter der organisierten Zivilgesellschaft aus den Visegrád-Ländern.

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„Das soziale Engagement von Unternehmen in Polen“

(Arbeitstitel)

Das Promotionsvorhaben wird von  Dominik Sopart bearbeitet und untersucht die Finanzierung zivilgesellschaftlicher Strukturen in postsozialistischen Staaten. Internationale Vergleiche von Non-Profit-Sektoren zeigen, dass die Zivilgesellschaften in den neuen EU-Mitgliedsländern noch schwach entwickelt sind. In der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit diesem Phänomen wird auf die destruktive Rolle des Staates hingewiesen, dessen Apparat – noch immer durch das sozialistische Erbe belastet – die zivilgesellschaftlichen Strukturen in ihrer Entfaltung hindert. Dagegen wurden bislang kaum der Einfluss der noch jungen mittelosteuropäischen Marktwirtschaften und der Beitrag ihrer Akteure zur Etablierung von Zivilgesellschaften untersucht. Nachdem die Europäische Union erste wirtschaftspolitische Weisungen an europäische Unternehmen gerichtet hat, mehr soziale Verantwortung und Engagement zu übernehmen, wurde das Thema soziale Verantwortung von Unternehmen in Polen zum Gegenstand einer gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Debatte. Erste Studien zur corporate social responsibility (CSR) in Polen zeigen deutliche Unterschiede zwischen polnischen und ausländischen Investoren, was das Ausmaß der Übernahme von CSR betrifft. Während die ausländischen Unternehmen sich durchaus engagiert zeigen, müssen sich die polnischen Unternehmer den Vorwurf des fehlenden Patriotismus gefallen lassen. Die Untersuchungen gehen jedoch nicht auf die Motive der Entscheidungsträger in Unternehmern ein, sodass eine Antwort auf das „Warum“ ausbleibt.

Im Rahmen des Promotionsprojektes soll analysiert werden, inwieweit die Motive von Entscheidungsträgern durch national unterschiedlich ausgeprägte Unternehmenskulturen beeinflusst werden. Hierzu bietet der Varieties of Capitalism-Ansatz geeignete theoretische Erklärungsmuster an, wurde aber in dem Zusammenhang noch nicht angewandt. Gemäß dieser Theorie gehen Unternehmen die Herausforderungen des internationalen Wettbewerbs mit Strategien an, die sich an den verschiedenen nationalen volkswirtschaftlichen Rahmenbedingungen ausrichten. So entstehen auch beständige, national unterschiedliche Corporate Governance-Konzepte und Unternehmenskulturen, welche die Motivationen der Entscheidungsträger in Unternehmen wesentlich beeinflussen. Die ungleiche Wahrnehmung der sozialen Verantwortung von polnischen und ausländischen Unternehmen kann daher auf die verschiedenen Marktwirtschaftsmodelle, sowohl Polens als auch der Herkunftsländer von Investoren, zurückgeführt werden. Um diesen Zusammenhang zu untersuchen, sollen an einem bedeutenden Wirtschaftsstandort in Polen Entscheidungsträger ausgewählter Unternehmen nach ihren CSR-Motiven und ihrer „unternehmenskultureller“ Herkunft befragt werden. Die Untersuchung soll in Form einer standardisierten qualitativen Umfrage erfolgen.

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„Die EU und die organisierte Zivilgesellschaft in den Visegrád-Staaten“

(Arbeitstitel)

Das Dissertationsvorhaben wird von  Gudrun Eisele bearbeitet. Da die demokratische Konsolidierung in den osteuropäischen EU-Beitrittstaaten von der Etablierung zivilgesellschaftlicher Strukturen abhängt, hat die EU ein Interesse auch am Aufbau und der Etablierung der organisierten Zivilgesellschaft, also von Vereinen, Verbänden und Interessengruppen, die aus mehreren Gründen für europäisches Regieren interessante Partner darstellen. Die Ausgangshypothese des Dissertationsvorhabens besagt, dass die Entwicklung und das Potential bürgerschaftlicher Organisationen auch davon abhängen, welche Rolle ihnen die EU zuweist; ferner, dass die EU mit den Maßnahmen zur Förderung der organisierten Zivilgesellschaft in den Beitrittstaaten ein bestimmtes institutional design verfolgt. Die zentrale Fragestellung des Vorhabens lautet: Wie fördert die EU die organisierte Zivilgesellschaft in den Visegrád-Staaten und welches Muster verfolgt sie damit? Die Dissertation wird sich dabei beispielhaft auf ein oder zwei Politikfelder konzentrieren.
Insgesamt soll die Dissertation dazu beitragen, empirisch fundiert Auskunft darüber geben zu können, wie das institutional design der EU aussieht, welche konkreten Maßnahmen die EU in der Umsetzung eingeleitet hat und nach Möglichkeit auch darüber, wie diese Maßnahmen im Hinblick auf die Funktionsfähigkeit der organisierten Zivilgesellschaft in den Beitrittsländern wirken. Neben der Auswertung der diversen Dokumente europäischer Institutionen, die sich mit zivilgesellschaftlichen Strukturen in den Beitrittsländern beschäftigen, sollen qualitative ExpertInneninterviews sowohl auf EU-Ebene als auch in den untersuchten Ländern geführt werden.

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„Eine Europäisierung des Dritten Sektors? Ungarische und deutsche Jugendhilfeorganisationen und ihre Auseinandersetzung mit EU-Politik“

(Arbeitstitel)

Das Promotionsthema wird von   Birgit Sittermann bearbeitet. Der wachsende Einfluss der Europäischen Union auf ihre Mitgliedstaaten wird gegenwärtig unter dem Stichwort der Europäisierung in der Politikwissenschaft verstärkt thematisiert. Dabei stehen die Anpassungsprozesse, die nationale Akteure und Institutionen vornehmen müssen sowie die Bedingungen, unter denen es zu solchen Anpassungsprozessen kommt, im Vordergrund. Auch die Organisationen des Dritten Sektors bzw. der Zivilgesellschaft sind zunehmend von dem wachsenden Einfluss der EU betroffen: Durch die EU und ihre wachsenden Kompetenzen stehen sie vor neuen Herausforderungen, werden doch Themen, die die Organisationen betreffen, zunehmend auf europäischer Ebene behandelt. Im Fokus dieser Arbeit stehen die Organisationen der Zivilgesellschaft und die Frage, ob auch innerhalb dieser Organisationen spezifische Anpassungsprozesse an den Einfluss der EU stattfinden. Exemplarisch werden in diesem Dissertationsprojekt Organisationen, die von EU-Jugendpolitik betroffen sind, untersucht. Das Feld der Jugendpolitik bietet sich für diese Untersuchung an, da in der Jugendpolitik die Offene Koordinierungsmethoden angewendet wird, die auf nationaler Ebene für die Einbeziehung der zivilgesellschaftlichen Akteure in der Jugendarbeit sorgt. Außerdem wurde die Relevanz der Jugendpolitik als Querschnittsaufgabe im Rahmen der überarbeiteten Lissabon-Agenda mit dem „Pakt für die Jugend“ auf europäischer Ebene im Jahr 2005 unterstrichen.
Um den Unterschieden, die sich für Organisationen aus den alten EU-Mitgliedsstaaten mit einer etablierten Zivilgesellschaft und für Organisationen aus den neueren EU-Mitgliedstaaten aus Mittel- und Osteuropa mit einer verhältnismäßig jungen Zivilgesellschaft ergeben, Rechnung zu tragen, werden die Untersuchungen in Deutschland und Ungarn durchgeführt.


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